Fraktion
Ab November soll auf der Linie 112 (Stadtlinie) für fünf Wochen testweise ein Elektrobus eingesetzt werden. Man möchte ihn dort auf seine Eignung und seine Funktionalität hin testen. Gemeinsam mit dem Bürgerverein Neuwiesenreben hatten wir den Einsatz eines Elektrobusses speziell auf dieser Strecke immer wieder gefordert. Jetzt könnte also der für Ettlingen so wichtige erste Schritt in die richtige Richtung endlich gelingen. Wir hoffen natürlich, dass die Testergebnisse das belegen werden, was wir immer wieder gesagt haben: Ettlingen braucht Elektrobusse! Die vielen alten Dieselstinker wollen wir nicht mehr! Es wird höchste Zeit zum Umsteuern!
SPD-Fraktion: René Asché, Sonja Steinmann, Simon Hilner, Kirstin Wandelt, Engelbert Heck, Jörg Schosser
In der vergangenen Woche wurden zwei weitere Anträge der SPD-Fraktion in die Tat umgesetzt. Zuerst wurden 6 neue Geschwindigkeitsanzeigen (sogenannte Smileys) in Betrieb genommen. Wie notwendig solche Anlagen sind, zeigte sich zuletzt auch wieder beim Bürgerdialog in Spessart. Immer wieder wurde gefordert, das Ordnungsamt müsse alles daran setzen, den Verkehr in Ettlingen zu beruhigen. Die neuen Tafeln sind deshalb ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Ebenfalls neu sind die von uns beantragten Aufkleber auf den öffentlichen Müllbehältnissen. Unser entsprechender Antrag erfolgte aufgrund vermehrter Hinweise aus der Bevölkerung, man solle unbedingt eine Möglichkeit schaffen, übervolle Müllbehältnisse mittels der Behördennummer 115 zur Leerung außerhalb der Reihe melden zu können. Insbesondere in den extrem heißen Sommermonaten stellen solche Mülleimer ein hygienisches Problem und somit ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar. Auch hatte man immer wieder Ratten an überquellenden Mülleimern beobachtet. Anlässlich einer gemeinsamen Begehung mit Markus Derer, dem 1. Vorsitzenden der IG-West, bestätigten sich dann diese Beobachtungen. Nun werden gut 600 Mülleimer und HundestatioHundestatio- nen mit den von uns beantragten Hinweisen ver- sehen. Vielen Dank allen Beteiligten! Jetzt kann an der Zahl
Für die SPD-Fraktion:
René Asché, Vorsitzender
In der vergangenen Sitzung des Gemeinderats hat sich das Gremium u.a. mit der Zukunft das ehemaligen STAHL-Areals beschäftigt. Geht es nach dem Willen der Stadt soll dort zukünftig ein neues (Misch-)Gewerbegebiet mit Schwerpunkt IT entstehen. Die SPD Fraktion begrüßt diese Entwicklung. Vor allem die Nähe zum Erlengraben, wo schon heute einige IT Firmen ihren Sitz haben, spricht für die Erfolgsaussichten dieses Gebiets. Aktuell ist das STAHL-Areal an ein Logistikunternehmen vermietet. Das sorgt dafür, dass täglich LKWs durch die Wohngegend zum Gelände fahren. Das ist für die Anwohner eine untragbare Zumutung. Deshalb unterstützen wir die Stadt bei ihren Bemühungen diesem Treiben ein Ende zu setzen. Neben IT Unternehmen soll das Gelände aber auch Platz für Handwerksbetriebe, städtische Einrichtungen und vielleicht sogar Gastronomie bieten. Das wäre für das ganze Wohngebiet eine Bereicherung. Auch die Verkehrsanbindung könnte zum Beispiel durch eine Anbindung Bulacherstraße und die Nähe zum Radverkehrsnetz des Landkreises verbessert werden. Durch den Lärm der Bundesbahn ist Wohnraum hier nur sehr eingeschränkt möglich.
Für die SPD-Fraktion:
Simon Hilner
Die Ära Schürmer ist vorbei und eine neue fängt mit der nun startenden Intendantin der Schlossfestspiele, Solvejg Bauer, an. Sie hat erkannt, dass es neben vielem Bewährten auch an einigen Stellen noch Platz nach oben gibt und einen ambitionierten Spielplan für 2019 vorgestellt: "Sieben Premieren in sieben Wochen". Im Bereich Musik bleibt das Flagschiff Musical ("Der Mann von La Mancha" nach dem Roman über Don Quijote) in seiner bisherigen Form erhalten und wird durch die Zauberflöte als (Volk)-Oper ergänzt. Interessant wird sein, wie junge Absolventen nach einem OpernCasting hier zum erst Mal auf einer großen Bühne stehen. Diese Aufführungen finden, genauso wie das Familienstück, weiterhin im Schlosshof statt. Sehr gespannt sein kann man auch auf die neue Tribünenkonstruktion und ein rundes, den Schlosshof überspannendes, Dach. Dadurch sind nun nicht mehr nur die Zuschauer vor Regen geschützt, sondern auch die Schauspieler. Der Blick der Zuschauer ist nicht mehr durch Stützen getrübt und man kann das Schloss in seiner Gänze genießen. Die Eintrittspreise bleiben nicht nur konstant, sondern können im Schauspiel, das nun in der Schlossgartenhalle aufgeführt wird, sehr stark gesenkt werden, bei einem gleichbleibenden Zuschuss der Stadt. Ein experimentelles Improvisationstheater, zwei weitere Produktionen und viele Events in und um das Schloss herum runden das Konzept ab . Wir werden dieser Konzeption im nächten Gemeinderat zustimmen. Frau Bauer und ihrem Team wünschen wir viel Erfolg und hoffen, dass die Ettlinger genauso begeistert sind wie wir.
Für die SPD-Fraktion:
Kirstin Wandelt
Man konnte es in den BNN bereits lesen: Neuwiesenreben soll einen Bürgertreff bekommen. So groß wie der in Ettlingen-West wird er zwar nicht werden, muss er aber auch nicht. Hauptsache, es gibt in diesem Stadtteil wieder die Möglichkeit, dass sich Menschen treffen können, um gemeinsame Aktivitäten zu entfalten, Fragen und Anregungen zu adressieren oder einfach nur, um zu reden. Und es war ein steiniger Weg bis zum jetzigen Ergebnis! Seit vor mehr als zwei Jahren das Restaurant Palmgarten geschlossen wurde, gab es in Neuwiesenreben keinen Treffpunkt mehr. Zwischenzeitliche Versuche mit dem dortigen Lebensmittelladen waren leider erfolglos. Dass sich dies nun ändern könnte, begrüßen wir sehr. Die ersten Gespräche im Bildungsamt verliefen sehr konstruktiv und die Vertreter des Bürgervereins Neuwiesenreben präsentierten bereits diverse Nutzungsideen. Nun muss nur noch der Gemeinderat zustimmen. Dann kann der Bürgertreff im Februar 2019 starten. Und eine weitere gute Nachricht zum Schluss: Wenn alles klappt, könnte es noch in diesem Jahr eine weitere interessante Entwicklung für Neuwiesenreben geben. Sie dürfen gespannt sein!
Für die SPD-Fraktion:
René Asché, Vorsitzender