Einsatz für die Ettlinger Kneipenkultur

Bereits 2017 hat mit der 'Rose' eine der letzten geschichtsträchtigen Kneipen in Ettlingen geschlossen. Grund dafür war der Verkauf des Gebäudes in der Hirschgasse an einen Investor der dort Wohnungen bauen wollte. Trotz Interesse, wurde die Ettlinger Stadtbau beim Verkauf übergangen.

Auf die Nachfrage unseres Stadtrats Simon Hilner versicherte OB Arnold, dass die Stadtverwaltung bemüht ist, dort auch zukünftig wieder Gastronomie anzusiedeln. Der Denkmalschutz hat das Gebäude (welches eines der ältesten in der Ettlinger Altstadt ist) unter seine Fittiche genommen und eine Komplettsanierung untersagt. Außerdem ist eine gastronomische Nutzung im Erdgeschoss vorgeschrieben.

Die BNN hat inzwischen Kontakt zum Investor Afrim Bajrami aufgenommen. Dieser versichert, dass man sich der Bedeutung inzwischen bewusst ist und es "so schnell wie möglich" wieder gastronomische Nutzung geben soll.

Wir sind gespannt und bleiben dran!

Bepflanzung vor dem Schloss 

Immer wieder wurden wir darauf angesprochen, dass in unserer Innenstadt leider zunehmend Bäume fehlen. Alleine vor unserem Schloss befinden sich vier leere Pflanzstellen. Das bietet an dieser wichtigen Stelle natürlich ein besonders tristes Bild. Nicht nur, wenn man im benachbarten Kaffee sitzt, sondern natürlich besonders dann, wenn man die Schlossfestspiele besucht, fällt einem das besonders negativ auf. Unsere Fraktion beantragte deshalb, die leeren Pflanzscheiben so schnell wie möglich wieder neu zu besetzen. Wir meinen nämlich, dass sich unsere Stadt an dieser herausragenden Stelle von ihrer besten Seite präsentieren muss. Nun haben wir von der Verwaltung erfahren, dass dies leider nicht so einfach durchführbar ist. Dort verlaufen nämlich Leitungen, die eine Neubepflanzung momentan nicht erlauben. Neue Möglichkeiten könnten sich jedoch anlässlich der geplanten Sanierung des Schlossvorplatzes auftun. Als kurzfristige Alternative sagte man uns aber das Aufstellen von großen Containerpflanzen zu. Eine durchaus interessante Option, wie wir meinen. Wir sind natürlich schon jetzt sehr gespannt darauf, wie sich unser Schlossvorplatz dann ab dem kommenden Frühling präsentieren wird.

Für die SPD-Fraktion: René Asché
Vorsitzender

Ein guter Anfang 2019 und ein Wermutstropfen

Nach zunächst erfolglosem Versuch 2017 und im August 2018 hat die SPD bei den Haushaltsberatungen erneut eine Konzeption für die Ladeinfrastruktur E-Mobilität beantragt. Da hieß es dann, die Stadtwerke seien an dem Thema dran, der Antrag werde erfüllt. Tatsächlich verkünden sowohl OB als auch Stadtwerke frohe Botschaft: Nicht nur für Ettlingen, sondern auch für das Albtal sollen 40 neue Ladepunkte entstehen - 20 freie und 20 gebundene für E-Autos, die man von den Stadtwerken über ein Carsharing-Prinzip mieten kann. Das ist in mehrerlei Hinsicht überaus erfreulich: Dass sich die Stadtwerke des Themas annehmen, zeugt von deren ökologischer und zukunftsorientierter Ausrichtung. Außerdem belegt es, dass Klimaschutz eben doch eine kommunale Aufgabe ist, die – schließlich und endlich – auch nicht an der Stadtgrenze Halt machen darf. Der einzige Wermutstropfen: Ettlingenweier, schon mit einem Standort des Carsharing-Anbieters Stadtmobil (kein E-Mobil!) ausgestattet, soll leer ausgehen, weil die Stadtwerke Stadtmobil keine Konkurrenz machen wollen, wo diese schon ein Angebot unterhalten. Allerdings ist es der Ortschaftsrat Ettlingenweier, der schon seit 2016 auf SPD Antrag die Einrichtung einer Ladesäule bei der Stadt einfordert und somit den Anstoß zu dieser Entwicklung gegeben hat. Schade . Aber vielleicht geht da noch was.

Für die SPD Fraktion: Sonja Steinmann
Stadträtin und Ortschaftsrätin Ettlingenweier

Alt werden in gewohnter Umgebung

Anlässlich der Haushaltsberatungen für das kommende Jahr haben wir die Einrichtung eines Sozialausschusses beantragt. Dessen wichtigste Aufgabe sollte die Entwicklung passender Quartierskonzepte für Seniorinnen und Senioren sein, um denjenigen, die gesundheitlich zwar schon stark eingeschränkt sind, die aber noch nicht in ein Betreutes Wohnen oder in eine andere Pflegeeinrichtung umziehen müssen, passende Betreuungsmodelle anbieten zu können. Wir wollten deshalb, dass Vertreter der entsprechenden sozialen Organisationen zusammen mit engagierten, fachkundigen Bürgern ein Konzept „ Alt werden in gewohnter Umgebung“ erarbeiten. Unser Antrag stieß zwar auf großes Interesse, OB Arnold schlug jedoch vor, den Ausschuss selbst erst vom künftigen Gemeinderat installieren zu lassen. Dieser müsse ihn ja auch personell besetzten. Ausgesprochen erfreut haben wir zur Kenntnis genommen, dass unsere Initiative nun doch schneller aufgriffen wird. Anlässlich des Neu- jahrsempfangs der Stadt kündigte der OB näm- lich an, dass es bereits in der ersten Jahreshälfte einen Runden Tisch zum Thema geben werde. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, denn das Ganze drängt.

Für die SPD-Fraktion:
René Asché, Vorsitzender

Weihnachtsgrüße

Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,

frohe Weihnachten und einen wundervollen Start in ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr wünscht Ihnen Ihre SPD Ettlingen. Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre vielen wertvollen Tipps und Anregungen und wollen uns gemeinsam mit Ihnen auch 2019 wieder dafür einsetzen, dass Ettlingen so bleibt, wo es gut ist und dort besser wird, wo es nötig ist.

Ihre

Simon Hilner (für den Stadtverband)
Norbert Märkle (für den Ortsverein Ettlingen)
Sonja Steinmann (für den Ortsverein Ettlingenweier/Oberweier)
Bernd Hinse (für den Ortsverein Bruchhausen)
René Asché (für die Fraktion)
 

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