Fraktion
Ettlingen ist eine attraktive Stadt. Von Jung bis Alt gibt es vielseitige Angebote. Für unsere Senioren und Seniorinnen stellen sich aber oftmals andere Fragen: Wie kann ich im Alter noch alleine leben? Kann ich mich dann noch mit allem Lebensnotwendigen versorgen? Wie komme ich von A nach B? Ist meine Wohnung auch für einen Rollator oder Rollstuhl geeignet? Zur Klärung dieser und weiterer Fragen traf sich eine Arbeitsgruppe aus Engagierten, die sich um die Belange von älteren und beeinträchtigten Mitbürgern in Ettlingen kümmern. In vielen Bereichen ist Ettlingen schon gut aufgestellt, aber es gibt auch noch „Baustellen“, z.B. der (barrierefreie) öffentliche Nahverkehr insbesondere in den Stadtteilen, unübersichtliche Kreuzungen wie Schöllbronner Straßeneck Wilhelmsstraße oder das charakteristische historische, aber nicht barrierefreie, Kopfsteinpflaster in der Altstadt. Nun soll ein Konzept erstellt werden. Damit dieses Konzept auch umgesetzt wird und nicht in der Schublade verschwindet, bedarf es eines entscheidenden Gremiums, das die Umsetzung weiterverfolgt. Wir von der SPD-Fraktion fordern schon seit Jahren einen Sozialbeirat, dersichmit den dringenden Sorgen aller EttlingerInnen beschäftigt. Diese Arbeitsgruppe und die Konzeption zu Wohnen im Alter im Quartier ist nur ein erster Schritt in die richtige Richtung.Unser Dank gilt den vielen Ehrenamtlichen, die sich in ihrer Freizeit um unsere Mitbürger kümmern.
Für die SPD-Fraktion:
Kirstin Wandelt, Stadträtin
Er ist richtig klasse geworden, unser Schlossvorplatz! So hatten wir uns das vorgestellt, als wir bei den Haushaltsberatungen beantragt hatten, unseren Schlossvorplatz deutlich zu verschönern. Er war immer trostloser geworden, weil man die ursprünglich dort angepflanzten Bäume sukzessive hatte entfernen müssen. Sie warenleider abgestorben. Besonders zufrieden sind wirdamit, dass nicht nur die Ettlinger, sondern auch die vielen auswärtigen Schlossfestspielbesucher die neue Optik sehr positiv beurteilen. Unser herzlicher Dank gilt deshalballen Beteiligten.
Unseren herzlichen Dank dafür, dass Sie uns für die kommenden Jahre wieder Ihr Vertrauen gegeben haben. Sowohl im Gemeinderat, als auch im Kreistag werden wir uns auch in den kommenden Jahren wieder für Ihre Bedürfnisse so konsequent einsetzen, wie Sie das von uns gewohnt sind. Denn den Charme einer Stadt macht aus, wie sich die Verantwortlichen auch um die kleinen Dinge, Anregungen und Wehwehchen ihrer Bürgerinnen und Bürger kümmern
Liebe Leserinnen und Leser,
zum letzten Mal vor den Kommunalwahlen können Sie heute die Parteienseite lesen. Deshalb wollen wir Ihnen gerne ins Gedächtnis rufen, wofür die SPD-Fraktion in der zu Ende gehenden Periode stimmte:
Für die Schaffung von Wohnraum in Kaserne Nord, Wilhelmshof Durlacher Straße, Feuerwehrareal, Festplatz, und Rastatter Straße
Für den Breitbandausbau
Für Schulsanierungsprogramme, Mensa Schulzentrum, Schillerschulumbau, Mensa Eichendorff
Für Seniorenwohnen in Bruchhausen, Schöllbronn und Ettlingen-West
Für die Schaffung von neuen Kita-Plätzen
Für 20% finanzierbarer Wohnraum bei allen städt. Objekten + Einstellung eines Wohnraummanagers, um Leerstand nutzbar zu machen und Umzugshilfen zu leisten
Weitere SPD Projekte:
Landemöglichkeit für Rettungshubschrauber in Ettlingen-West, Kernstadttoilette, Container-Kita, Open-Air-Kino, Essen auf Rädern, Elektrobusse, sichere Radwege, Neubau Lehrschwimmbad, Bürgertreff Neuwiesenreben.
Für die SPD-Fraktion: René Asché, Sonja Steinmann, Simon Hilner, Kirstin Wandelt, Engelbert Heck
Viele Ettlinger kennen die Villa Specht noch aus ihrer Jugend. Damals war das Jugendzentrum darin untergebracht mit der beliebten Disco. Danach kam die kath. Sozialstation, vier Jahre Leerstand und seit 2006 hat das Familienzentrum effeff und das Kaffeehäusle in der Villa und dem Anbau sein Heim. Energetisch und baulich ist leider seit den Anfängen keine Renovierung erfolgt, so dass es wirtschaftlicher ist den Anbau abzureißen und durch einen neuen kleineren zu ersetzen. Die denkmalgeschützte Villa muss saniert werden und den Bedürfnissen des Nutzers angepasst werden. Zu diesem Schluss kam auch letzte Woche der Ausschuss für Umwelt und Technik einstimmig in seiner Vorberatung. Damit ist ein erster wichtiger Schritt gemacht und ein langersehnter Wunsch kann in Erfüllung gehen. Das Familienzentrum effeff ist in seinen fast 24 Jahren von wenigen Frauen zu einem großen ehrenamtllich geführten Verein mit 300 Familienmitgliedschaften gewachsen. Genauso gewachsen sind die Angebote mit ca. 17.000 Besuche pro Jahr. Unbestritten ist die Bedeutung eines Familienzetrums als zentraler Baustein der Sozialpolitik einer Kommune. Es ist ein Ort der Begegnung, Bildung und Beratung. Familien finden hier wohnortnah unterstützende Angebote. Es ist eine Art neue Großfamilie in einer sich verändernden Gesellschaft, mit der Notwendigkeit der räumlichen Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und einer erhöhten Gefahr der Vereinsamung. Schön, dass es eine breite Unterstützung für diesen so wichtigen Beitrag gibt. Ein Wermutstropfen ist noch die Ungewissheit über einen neuen Standort des Kaffeehäusles.
Kirstin Wandelt für die SPD–Fraktion