Ortsverein
Neben den Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft: Ralf Bochat (25 Jahre), Dietmar Lux (40 Jahre) sowie Hannelore Keller (50 Jahre) standen vor allem Ettlinger Themen auf der Agenda. Insbesondere die Reduzierung der Verkehrsbelastung und der damit verbundenen Emissionen wurden diskutiert sowie die Entwicklung des Wohnungsbaus in der Stadt. Hier stand der Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Bürgerinnen und Bürger mit geringerem Einkommen oder Familien mit Kindern im Mittelpunkt. Aus der Fraktion informierte Helma Hofmeister u.a. über die Veränderungen, die sich innerhalb der Stadt durch die Reduzierung der Flüchtlingszahlen ergeben und die aktuell vor allem den Ortsteilen zu Gute kommen. Die Gäste des Abends: Anneke Graner (ehem. Landtagsabgeordnete) und Toni Schaaf, der neugewählte Kreisvorsitzende der SPD, informierten über ihre persönlichen und politischen Ziele. Dass mit Leni Breymaier eine engagierte Kandidatin zur Wahl als Landesvorsitzende der SPD bereit steht, fand allgemeine Zustimmung. Ein Antrag des Vorstandsmitgliedes Patrick Diebold zum Verkehrswegeplan für Radfahrer wurde nach reger Diskussion angenommen. Einmal mehr zeigt sich die SPD Ettlingen inhaltlich und personell gut aufgestellt.
Für die SPD-Fraktion:
Simon Hilner, Stadtrat
Norbert Märkle, Vorsitzender des SPD Ortsverein Kernstadt und Höhenstadtteile
Auch Ortschaftsräte mit einem guten Gedächtnis konnten sich nicht erinnern, wann es das schon einmal gab – eine Einladung an die Ortschaftsräte Ettlingenweier und Bruchhausen, um sich zu bedanken. So geschehen in der letzten Woche von Anwohnern des Heckenweges, die mit uns die Wiederöffnung des Kirchenweges (Bahnunterführung am Heckenweg) feiern wollten. Gekommen waren die Ortschaftsräte beider Ortschaften daher zahlreich und konnten sich bei Brezeln, Getränken und sommerlichen Temperaturen mit den Bürgerinnen und Bürgern davon überzeugen, dass die provisorische Lösung dem Zweck dienlich ist. Bei guten Gesprächen nach den Ansprachen der Vertreter der beiden Ortschaften und dem Bürgermeister konnte sich jeder von uns auch ein Bild davon machen, wie frequentiert der Durchgang ist und wie wichtig der Einsatz für die Öffnung des Durchgangs war. Vielen Dank für diese Einladung!
Ihre SPD-Ortschaftsräte aus Bruchhausen und Ettlingenweier: Helga Hinse, Marius Papp, Jörg Schosser und Ernst Speck Sonja Steinmann, Martin Waldenmaier und Sonja Schäddel
Erlös des SPD-Fahrradmarkts an Ettlinger Tierheim übergeben
Man konnte den Eindruck gewinnen, die Tierheimbewohner hätten den Besuch bereits erwartet, wurde die Abordnung der Ettlinger SPD doch mit freudigem Gebell begrüßt. Carolin Huber, die Vorsitzende des Tierheims, und ihr Stellvertreter Ernst Janka führten die Delegation durch die Einrichtung und berichteten, dass man sich in erster Linie durch Spenden, Mitgliedsbeiträge Schutzgebühren und städt. Zuschüssen finanziere. Mit diesen Mitteln würden durchschnittlich zweihundertvierzig Tiere im Jahr versorgt.
Die laufenden Kosten für medizinische Versorgung, Personal und Gebäudeinstandhaltung seien erheblich und immer wieder kämen nicht eingeplante Ausgaben hinzu. So müsse man momentan beispielsweise den Abwasserkanal und das in die Jahre gekommene Dach sanieren. Der Scheck über 1050 Euro, den der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Norbert Märkle im Namen aller Mitwirkenden des Fahrradmarkts überreichte, käme da gerade richtig.
Weil die Heimbewohner, momentan sind das sechsundzwanzig Hunde, fünfzehn Katzen und acht Kleintiere, nicht leer ausgehen sollten, hatte sein Stellvertreter, René Asché, Futter- und Tierspielzeugspenden gesammelt, die er ebenfalls sozusagen „ans Tier“ brachte.
Einen dringenden Wunsch gab Carolin Huber den anwesenden Gemeinderätinnen Dörte Riedel und Sonja Steinmann mit auf den Weg. Die finanzielle Situation des Ettlinger Tierheims könne sich durch eine Vergrößerung der Tierpension von drei auf acht Pensionszwinger grundlegend verbessern. Der Bedarf sei da und passendes Gelände und entsprechendes Personal stünden zur Verfügung. Jetzt hoffe man natürlich auf die Unterstützung der Stadt und des Gemeinderats, um das Projekt umsetzen zu können.
Gesundheitliche Gründe haben Herrn Helmut Haas gezwungen, sein bisheriges Amt als Ortsvorsteher von Bruchhausen und Stadtrat von Ettlingen aufzugeben.
Seit der Erkrankung von Helmut Haas im Herbst 2013 führte sein Stellvertreter Kurt Mai mit großem Engagement die Amtsgeschäfte weiter. In Würdigung dieses Einsatzes für Bruchhausen und seiner über vier Jahrzehnte währenden kommunalpolitischen Tätigkeit für seinen Heimatort verständigten sich die Fraktionen darauf, ihn für die restliche Amtszeit des Ortschaftsrates (OR) als Ortsvorsteher vorzuschlagen und zu wählen. Dies geschah einstimmig in öffentlicher Sitzung am 13. März 2014, an der auch sein Vorgänger Helmut Haas teilnehmen konnte.
Leider musste man in der letzten Ortschaftsratssitzung den Eindruck gewinnen, dass das Gremium diese Frage mit „JA“ beantwortet. Vor dem Ettlinger Tierheim, das auf unserer Gemarkung steht, sind in kurzer Zeit drei Katzen überfahren worden. Deshalb hatte sich die Tierheimleitung um eine Maßnahme bemüht, die vor dem Tierheimgelände zu einer Reduzierung der Geschwindigkeit führt. Die Verwaltung hat hier schnell und unbürokratisch eine effektive und kostengünstige Maßnahme realisiert und eine Fahrbahnverengung eingerichtet. ABER der Ortschaftsrat wurde zu dieser Maßnahme vorher nicht befragt! Bei der jetzigen Stellungnahme an die Verwaltung drängte sich allerdings der Eindruck auf, dass die Entscheidung des Gremiums überwiegend nicht von sachlichen Erwägungen getragen war.
Ja, es ist ärgerlich, wenn der Ortschaftsrat nicht rechtzeitig beteiligt wird. Und es ist auch ärgerlich, dass die Verwaltung anderen Anträgen des Ortschaftsrates auf verkehrsberuhigende Maßnahmen, z. B. beim Kindergarten, nicht entsprochen hat. Aber das ist kein Grund, die Beseitigung einer Verkehrsberuhigung an anderer Stelle zu verlangen, die sich offensichtlich bewährt hat. Übrigens hat der in der Sitzung anwesende der Leiter des Tierheims, als er endlich nach der Entscheidung zu Wort kam, unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass es sich bei den Rasern nicht um den Inhaber eines benachbarten landwirtschaftlichen Betriebs und Mitglied des Ortschaftsrates, sondern um Motorradfahrer, Lieferwagen und PKWs handelt.
Sonja Steinmann, Ortschaftsrätin Ettlingenweier