Wie sollte das zukünftige Wohnflächen- Konzept für Ettlingen aussehen ?

Wie den BNN am 15.08.2013 zu entnehmen war, hat das Planungsamt der Stadt eine Studie zum Wohnflächenpotential Ettlingens erstellt.
Für kommunalpolitische Diskussionen und Entscheidungen ist hier eine sehr hilfreiche Grundlage geschaffen worden.
Herausgearbeitet wurden hierbei u. a.
- freie Flächen, die zu einer Wohnbebauung geeignet sind
- Voraussetzungen hierfür (Planungsrecht, Eigentumssituation etc.)
- eine Priorisierung und deren Begründung
Es zeigten sich in der Studie auch Fakten, die bemerkenswert sind, z. B.:
 a) von 1960 bis 2010 reduzierte sich die Belegziffer einer Wohnung von
     3,8 auf 2,1 Personen
 b) die Zahl der Wohnungen verdoppelte sich nahezu von 1970 bis 2010,
     während die Bevölkerung nur um 24 % zunahm
Die Zeiten für die Ausweisung großer Baugebiete sind sicherlich vorbei, aktuell stehen die Vorhabenbezogenen Bebauungspläne, die Umnutzung von Flächen zur Wohnbebauung und das Schließen von Baulücken an.
Ettlingen weist eine privilegierte Lage auf und sollte sich mit einer guten Infrastruktur weiterentwickeln und zukunftsfähig sein. In Ergänzung der Ausführungen unseres Kollegen Hadasch vor einer Woche ist auch die Bevölkerungsentwicklung von Bedeutung. Die Studie weist als Ziel eine konstante Bevölkerungszahl in den nächsten Jahren aus. Tatsache ist aber auch, dass wir bei aktuell 1,3 Kindern pro Familie ein abnehmendes Volk sind. Diese gegensätzlichen Fakten sollten näher bewertet werden und das Ergebnis in die Planungen einfließen.

Peter Adrian, Ortschafts- und Gemeinderat Bruchhausen

„Ja zum Waldbad Schöllbronn“ war die richtige Entscheidung!

Besucherzahl von 20.000 schon nach kurzer Zeit überschritten

Am 20. Juli d.J. wurde nach 15-monatiger Bauzeit endlich das Bad in Schöllbronn wieder eröffnet. Nach gerade mal 2 ½ Wochen war dann die grandiose Besucherzahl bereits erreicht. Alle Besucher aus nah und fern, jung oder alt, sind voll des Lobes, über die gelungenen Veränderungen. Das 25 m Becken, die Riesenrutsche, das Erlebnisbecken und nicht zuletzt der neu gestaltete Bereich für die Kinder (der zwar kleiner, dafür aber feiner wurde) sind Garant für „Erholung pur“ in dieser schönen, mitten im Wald gelegenen Freizeiteinrichtung.

Mit Sicherheit kann man behaupten, dass man das alles nur deshalb weiter erleben kann, weil im Vorfeld bürgerschaftliches Engagement dazu geführt hat, dass Ideen und Aktivitäten in einem Förderverein gebündelt und bei den Entscheidungsträgern, OB Arnold und dem Ortschafts- wie auch Gemeinderat, Aufsichtsrat und Stadtwerkegeschäftsführer Oehler, mit überzeugenden Argumenten vorgetragen wurden. Dank gilt auch den Sponsoren und Firmen, die sich bei den Abrissmaßnahmen einbrachten.

Besuchen Sie doch auch einmal das Waldbad Schöllbronn und be-richten dann Freunden und Bekannten über den positiven Eindruck, den Sie sicher haben werden, und den aufmerksamen Umgang des Personals mit den Badegästen. Mit regelmäßigen Besuchen tragen Sie dazu bei, dass das tolle Bad auf Dauer im Höhenstadtteil erhalten bleibt. Denn jedes Mal sagen Sie „Ja zum Waldbad Schöllbronn“!

Für die SPD Fraktion: Engelbert Heck, Stadtrat und Ortschaftsrat

Schikane oder mehr Verkehrssicherheit?

Bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen wurde beschlossen, bei der Seehofkreuzung eine Verkehrsüberwachungsanlage zu installieren. Die Vergabe dieser „kombinierten Rotlicht- und Geschwindigkeitsüber-wachungsanlage“ erfolgte nun in der letzten Sitzung des AUT (Ausschuss für Umwelt u. Technik). Die Stadt gibt dafür 190.270 EUR aus. Das ist ein stolzer Preis, aber leider zeigte die Vergangenheit, dass es auf der B 3 an an dieser Kreuzung eine Vielzahl von Rotlichtverstößen gab, die auch leider immer wieder zu Unfällen oder sehr kritischen Situationen führten.

Bisher konnte die Überwachung immer nur sporadisch erfolgen. Nun ist zu hoffen, dass die dauerhafte Überwachung dazu führt, dass diese Kreuzung sicherer wird. Die Verwaltung geht davon aus, dass sich die Investition innerhalb eines halben Jahres amortisiert. Die SPD-Fraktion wünscht sich, dass sich diese Annahme durch ein vernünftiges Verhalten der Auto- und Motorradfahrer als falsch erweist.

Doch auch an anderen Stellen in der Stadt beschweren sich immer wieder einige Bürger über temporäre Geschwindigkeitsmessungen: „Alles Schikane“ oder „Abzocke der Stadt“! Aber wie wäre es, wenn das eigene Kind, ein Familienmitglied oder man selbst durch „nicht-angepasste Geschwindigkeit“ gefährdet oder verletzt würde? Dann sieht sicher alles ganz anders aus. Übrigens: wenn alle Verkehrsteilnehmer die notwendige Sorgfalt und Rücksichtnahme walten ließen, würden sich Kontrollmaßnahmen und Bußgelder doch erübrigen. Da fällt mir der Buchtitel „Die Entdeckung der Langsamkeit“ von Sten Nadolny ein. Vielleicht ist das auch ein guter Buchtipp für die Sommerferien.

Für die SPD-Fraktion: Dörte Riedel, Stadträtin

Lärm ist „Gestank im Ohr“

Eines Tages wird der Mensch den Lärm ebenso unerbittlich bekämpfen müssen wie die Cholera und die Pest“, prophe-zeite der berühmte Mediziner Robert Koch (1843-1910). Er hat recht behalten. Leider! Auch in Ettlingen leiden viele Bürger, vor allem in den Stadtteilen Bruchhausen und Ettlingen West, aber auch in Straßen mit star-kem Verkehr, unter ständiger und oftmals ständig steigender Geräusch-belästigung, die auch dann krank macht, wenn man sich daran gewöhnt hat und subjektiv glaubt, sie „nicht mehr zu hören“.

Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass die Sorgen der Bürger von Verwaltung und Gemeinderat ernst genommen und Ideen aufgegriffen werden, auch wenn sie im Einzelfall nur kleinere Erfolge zeitigen. Unsere Fraktion wird nicht nachlassen, alle sinnvollen Lösungswege zur Lärm-verminderung zu unterstützen, wie es z.B. die Auftragung eines Flüster-asphaltes bei Erneuerung des Teilstückes der Autobahn sein könnte, die an den genannten Stadtteilen vorbei führt, auch wenn Ettlingen – falls nicht anders möglich - für erhebliche Mehrkosten aufkommen müsste.

Eine Chance sehen wir in dem Vorhaben der grün/roten Landesregie-rung, den Kampf gegen Verkehrslärm aufzunehmen. Dabei sollen die Auswirkungen aller Lärmquellen addiert und die tatsächliche Belastung der Menschen erfasst werden; und in Folge die Kosten der notwendigen Schutzmaßnahmen auf die Verursacher z.B. Bahn, Autobahn, Bundes-straße) verteilt werden. Für einen Modellversuch könnte sich die Staats-sekretärin Gisela Splett neben dem Quartier Killisfeld auch Ettlingen vorstellen. Wir hoffen im Interesse unserer Bürger, dass unsere Stadt zum Zuge kommt.

Für die SPD Fraktion: Helma Hofmeister, Fraktionsvorsitzende

30 Jahre „Ettlinger Ferienpass“

Welches Ettlinger Kind in den Sommerferien lange Weile bekommt, ist selbst schuld, denn in diesem Jahr umfasst die Broschüre 119 (!) Angebote verschiedenster Art – vom Knigge-Kurs im Erbprinz bis zum Hüttenwochen-ende mit Pfadfindern – und bietet ein abwechslungsreiches und informa-tives Programm. Für jeden Geschmack, jede Vorliebe sicher das Richtige!

Der „Kinderflohmarkt“ in der Innenstadt am 1. Ferientag bildet den Auftakt zum Ferienprogramm. Über 30 Veranstalter – Vereine, Ämter der Stadt, Privatleute und karitative Organisationen – bringen sich aktiv ein. Selbst unser OB Johannes Arnold macht mit: am 05. September führt er die Kinder selbst durchs Rathaus und vermittelt Einblicke ins „Regieren einer Stadt“. Auch das Jugendzentrum „Specht“ steuert erneut ein tolles Pro-gramm bei. Daneben bietet der Ferienpass u.a. die Chance, mal in die eine oder andere Sportart rein zu schnuppern, auf einer echten Rock-Gitarre erste Griffe zu üben oder sein handwerkliches Geschick beim „Boot bauen“ zu erproben. Besonders Angebote mit dem Hinweis „Kleider, die schmutzig werden dürfen“ empfehlen sich. Wer wollte das nicht immer schon mal?

Teils ist die Teilnahme kostenlos, teils wird ein kleiner Kostenbeitrag er-hoben. Aber am Geld sollte eine Teilnahme nicht scheitern, deshalb kann auch der Familienpass eingesetzt werden. Anmeldeschluss war zwar be-reits am 01. Juli., vielleicht ist aber trotzdem beim einen oder anderen Angebot noch ein Platz frei (einfach nachfragen!).

Wir danken allen, die 2013 zum Gelingen des Ettlinger Ferienpasses  beigetragen und wünschen den Kindern viele neue Eindrücke, gute Erfah-rungen in der Gemeinschaft und ganz viel Spaß!

Für die SPD-Fraktion: Dörte Riedel, Stadträtin

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