Fraktion
Liebe Ettlingerinnen, liebe Ettlinger, endlich haben die Sommerferien begonnen. Wie lange haben wir alle darauf gewartet! Jetzt kann es in den wohlverdienten Urlaub gehen, um sich auf das zu konzentrieren, was eigentlich das Wichtigste ist, nämlich die Familie. In den kommenden Wochen darf man endlich all das tun, zu dem man während des Jahres nie so richtig Zeit gefunden hat. Die SPD Ettlingen wünscht Ihnen einen tollen Urlaub. Genießen Sie die Zeit und kommen Sie alle wieder wohlbehalten nach Ettlingen zurück. Im zweiten Halbjahr werden sowohl in unserem Land als auch in unserer Stadt wichtige politische Weichen neu gestellt. Die Bundestagswahl, bei der am 24. September mit dem Ettlinger Patrick Diebold seit vielen Jahren endlich einmal wieder ein Ettlinger zur Wahl steht, sowie im November die Wahl zum 1. Beigeordneten der Stadt Ettlingen werfen nämlich bereits ihre Schatten voraus. Aber jetzt heißt es zuerst einmal ausspannen und sich erholen.
Mit herzlichen Urlaubswünschen verbleiben Anneke Graner (Stadtverbandsvorsitzende), Norbert Märkle (Vorsitzender des OV Ettlingen), Sonja Steinmann (Vorsitzende des OV Ettlingenweier/ Oberweier), Bernd Hinse (Vorsitzender des OV Bruchhausen) und René Asché (Fraktionsvorsitzender)
Klimaschutz und die Vermeidung von CO2, Stickoxiden und anderen Schadstoffen für die Umwelt, ist auch in der SPD Ettlingen ein wichtiges Thema. Deshalb unterstützen wir die Maßnahmen der Stadt den Energiebedarf zu verringern. Eines dieser Projekte ist die Umrüstung der alten Straßenlaternen auf LED Technik. Bis 2016 hat die Stadt rund 33% der Straßenbeleuchtung (ca. 2.200 Leuchtkörper) modernisiert. Obwohl zwischen 2009 und 2016 neue Energieverbraucher hinzukamen, konnte der jährliche Energiebedarf in dieser Zeitspanne von gut 3 Millionen kWh auf 2,2 Millionen kWh reduziert werden. In der kommenden Gemeinderatssitzung werden weitere Modernisierungen beschlossen. Auf dem Plan stehen neue LED Lampen für Oberweier, Schöllbronn, Spessart und weitere Stellen in der Kernstadt. Die eingesparte Energie entlastet am Ende nicht nur die Umwelt, sondern auch den Haushalt der Stadt. Neben reduzierten Stromkosten entstehen durch LED Technik auch deutlich weniger Wartungskosten. Ein weiteres Projekt ist das Quartierskonzept im Musikerviertel. Hier wird zukünftig ein ganzes Stadtviertel zu 97,4% mit erneuerbaren Energien versorgt. Das spart jährlich rund 1.830 t CO2. Neben dem Beruflichen Bildungszentrum wird nun auch die Wilhelm-Lorenz- Realschule an das System angeschlossen. Das Projekt ist ein Vorzeigeprojekt und das weiß auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit und fördert das Projekt der Stadtwerke Ettlingen mit gut 4 Millionen €.
Für die SPD-Fraktion:
Simon Hilner
Kindergartenkinder von St. Theresia und Regenbogen 2 müssen nicht vorübergehend nach Bruchhausen ausgelagert werden! 1 Mio Schüler mehr als eingeplant kommen laut jüngsten Berechnungen auf unser Schulsystem zu. In der Folge will die Politik Geld für zusätzliche neue Klassenräume und neue Lehrer in die Hand nehmen. Wie in solchen Fällen schon fast üblich, macht man damit wieder einmal den zweiten Schritt vor dem ersten, denn die Kindergärten werden von dem bisher nicht erwartenden Kindersegen zuerst betroffen sein. Anders in Ettlingen, wo Herr Bubel und sein Team die künftig nötigen Kiga-Plätze bereits frühzeitig prognostiziert und eingeplant haben. In seiner entsprechenden Planung wurde nun auch der mehrfach geäußerte Wunsch der SPD-Fraktion umgesetzt, die noch vor Monaten geplante Auslagerung der Kinder des St. Theresia-Kindergartens und des Regenbogen 2 nach Bruchhausen nicht umzusetzen. Wir hatten vorgeschlagen, die Kinder, solange die Sanierungsarbeiten am St. Theresia-Kiga andauern und solange der geplante Kindergarten auf dem Festplatz noch nicht fertiggestellt ist, besser übergangsweise in einem dafür geeigneten, neu zu planenden Interimskindergarten am Kapellenweg unterzubringen, anstatt sie täglich per Bus nach Bruchhausen und wieder zurück zu transportieren. Das macht schon deshalb Sinn, weil man am Kappellenweg nun auf die bereits vorhandene Infrastruktur zurückgreifen kann, die man dort ursprünglich für die Asylbewerberunterbringung aufgebaut, dann aber nicht mehr benötigt hatte. Wir begrüßen diese Entscheidung ausdrücklich.
Für die SPD-Fraktion:
René Asché, Fraktionsvorsitzender
Liebe Ettlingerinnen, liebe Ettlinger, von Zeit zu Zeit veröffentlichen wir an dieser Stelle eine Zwischenbilanz über die Ergebnisse unserer Aktivitäten für Sie und für Ettlingen. So auch heute: Erfolgreich umgesetzt wurden folgende von uns initiierte Projekte: Anlage eines Blumenfelds im Adenauerpark (das hatten wir gemeinsam mit dem Bürgerverein Neuwiesenreben gefordert), die Anlage einer Hochzeits-Baumallee, das Anbringen von aktuellen Hinweistafeln auf dem Friedhof und die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h vor dem Ärztehaus an der Kreuzung Dieselstraße/Goethestraße. Obwohl wir nach wie vor die Auffassung vertreten, dass es für eine Jugendverkehrsschule deutlich geeignetere Plätze in Ettlingen gegeben hätte, begrüßen wir, dass zumindest unser ausdrücklicher Wunsch, man möge die Jugendverkehrsschule auch für Kindergartenund Grundschulkinder öffnen, zwischenzeitlich ebenfalls umgesetzt wurde. Ob es vor diesem Hintergrund glücklich war, unsere Anregung abzulehnen, man möge das Ganze doch besser gleich Verkehrsschule nennen, zumal ja dort nun auch Senioren geschult werden, kann jeder selbst entscheiden. Auch der von uns geforderte Sonnenschutz für die dort Übenden wurde mittlerweile installiert. Umgesetzt Die SPD-Fraktion bedankt sich herzlich bei allen an der Umsetzung beteiligten Akteuren. Wir freuen uns auf weitere gute Tipps und Anregungen.
Für die SPD-Fraktion:
René Asché, Fraktionsvorsitzender
Mit Spannung erwartet wurde die Premiere des Musicals „The Rocky Horror Show“ im Ettlinger Schlosshof. Ein Hauptakteur – das Wetter – war schon mal in Premierenlaune und trug dazu bei, dass die Wasserpistole aus dem Fan-Bag gerne und nicht nur szenenbedingt genutzt wurde. Bereits beim ersten Lied war klar, dass das Publikum, das sich auf den ersten Blick nicht vom Premierenpublikum anderer Jahre unterschied, wohl sehnsüchtig darauf gewartet hatte, ein solches Spektakel zu erleben: Nicht nur zuschauen und zuhören, sondern mitmachen war das Motto der Stunde. Da taten ein spiel- und singfreudiges Ensemble mit einem herausragenden Frank N. Furter ein übriges. Schon während der Vorstellung gab es frenetischen Szenenapplaus. Belohnt wurde das in weiten Teilen „Horror Show“ erprobte Publikum am Ende mit drei Zugaben. Wann gab es das zuletzt? Die großteils bekannten und eingängigen Songs sorgten dafür, dass die Stimmung von Anfang bis Ende auf höchstem Niveau blieb. Ein perfekter Einstand also für alle Akteure vor und hinter der Bühne. So sollen Spektakel sein – wer noch keine Karten hat, muss sich nun sputen oder eben auf das Schauspiel ausweichen. Es wäre doch schön, wenn auch die Komödie „Lysistrata“ den Beweis antreten würde, den das Musical schon erbracht hat: Sex sells …
Für die SPD-Fraktion:
Sonja Steinmann, Stadträtin