Allgemein
Mit einem erstaunlichen Tempo wurde in unserem Dorf eine Nachmittagsbetreuung für die Grundschulkinder auf den Weg gebracht, dass man sich fragt: Wieso geht es denn nicht immer so glatt?
Anlass für die Diskussion im Ortschaftsrat waren Elternanfragen nach einem Anschlussangebot für ihre Kinder nach Ende der Kindergartenzeit, für die eine Ganztagesbetreuung ja bereits möglich ist. Was also tun, wenn der 4-Jährige in der KITA ganztags versorgt wird, die 7-Järhige aber nach der Schule nach Hause kommt? Einstimmig war daher das Votum des Ortschaftsrates, dass eine Nachmittagsbetreuung befürwortet wird. Seitens der Verwaltung wurden unter Einbeziehung der Schülerhorte, des Tageselternvereins und der verlässlichen Grundschule kurzfristig mehrere Vorschläge präsentiert. Letztlich wird das bereits bestehende Angebot der verlässlichen Grundschule ausgebaut: Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule haben ab dem kommenden Schuljahr die Möglichkeit, im Anschluss an die Verlässliche Grundschule ihr Mittagessen in der Schule einzunehmen und anschließend bis 16.30 Uhr ihre Hausaufgaben zu machen und zu spielen.
Wichtig dabei: Die Verlässliche Grundschule und die Nachmittagsbetreu-ung werden auch in den Ferien angeboten, zunächst für 6 ½ Wochen, eine Verlängerung ist geplant. Eine gute Sache. Wir danken allen Beteilig-ten, die dieses Ergebnis so schnell möglich gemacht haben und wünschen den Kindern, Eltern und Betreuerinnen einen guten Anfang!
Sonja Steinmann, Gemeinderätin und Ortschaftsrätin aus Ettlingenweier
Man gönnt allen Menschen von Herzen, dass sie ein Fest feiern…
aber sicherlich haben sich die meisten von Ihnen auch schon über die folgende Situation geärgert: Man liegt im Bett und erholt sich von einer harten Woche. Die Kinder schlafen, eventuell vorhandene Haustiere sind versorgt. Jetzt kann die Erholung beginnen!
Doch leider weit gefehlt. Ein lauter Knall kündigt eines der in letzter Zeit regelmäßig in Ettlingen stattfindenden privaten Feuerwerke an. Irgendwer feiert augenscheinlich und vor allem unüberhörbar einen runden Geburtstag, Hochzeit oder was anderes. Und die Festge-sellschaft vertritt ganz offensichtlich die Auffassung, dass ganz Ettlingen mitzufeiern hätte. Die Folge: Die Kinder sind mit einem Schlag wach, viele Haustiere (und auch Wildtiere) reagieren panisch und müssen zuerst einmal mühevoll beruhigt werden.
Man stellt sich frustriert die Frage, weshalb man von Seiten des Ordnungsamts nicht aktiv gegen diesen Unfug vorgeht. Die Frage ist leicht zu beantworten. Dem Amt sind die Hände gebunden, denn die für Ettlingen gültige Umweltschutzverordnung gibt zum Thema „Umgang mit privaten Feuerwerken“ keine Regelung vor. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Viele Ettlingerinnen und Ettlinger wären sicher dankbar, wenn man sich von Seiten des Gemeinderats und der Verwaltung dieses Themas annähme und diese um sich greifende Unsitte schnellstens abstellte.
Für die SPD-Fraktion: René Asché
Wenn auch selten von den Bürgern im OB-Wahlkampf angesprochen, hat doch das Albgaustadion gravierende Probleme. So hatte der SSV als Veranstalter der Badischen Meisterschaften (BNN 18.07.11) er-heblich mit dem Zustand des Stadions zu kämpfen: Tribüne wegen Mängel geschlossen, Tartanbahn dringend zu erneuern, Platz so schlecht, dass sich fast niemand traut Ballsport auszuüben, Trittstufen zum Teil zugewachsen, Gebäude sanierungsbedürftig…!
Während in Karlsruhe und Karlsbad gerade neue, hervorragende Anlagen geschaffen wurden, verfällt unser Stadion immer mehr in einen „Dornröschenschlaf“. Ein Blick genügt und man erkennt den Stellenwert, den diese Sportstätte bei der Stadt und auch manchem im Gemeinderat genießt. Während für viele Projekte – keineswegs soll hier Kultur, Schulsanierungen, Soziales o.a. gegen den Sport ausgespielt werden – doch immer noch genügend Geld da zu sein scheint, ist für den Sport immer „gerade jetzt“ keins da – und das seit vielen, vielen Jahren! Bleibt die Frage ob und wie sich unsere Leichtathleten und Schulen mit diesem Umstand noch länger arrangieren können.
Dabei reden wir nicht dem Abriss der Gebäulichkeiten und aufwän-digen Neubauten das Wort, verlangen aber, dass in Zusammenarbeit mit den Vereinen eine Konzeption erarbeitet und umgesetzt wird, die binnen eines überschaubaren Zeitrahmens das Albgaustadium wieder in einen zufriedenstellenden Zustand versetzt.
Für die SPD-Fraktion: Karl-Heinz Hadasch; Stadtrat