Allgemein
Am 22. Juli schien nicht nur die Erde still zu stehen, sondern die schrecklichen Ereignisse, die sich an diesem Tag in Norwegen zugetragen haben, ließen auch unsere Herzen stillstehen. Unab-hängig der politischen Orientierung waren Trauer und Anteilnahme über ein Ereignis, dass man nicht verstehen kann und will, nicht nur in Deutschland und Europa, sondern weltweit spürbar.
An nur einem Tag wurde das Leben von 76 Menschen ausgelöscht und was besonders schmerzt, das Leben von vielen Jugendlichen. Junge Menschen, die ihr Leben noch vor sich hatten, die vielleicht von der großen Liebe, einer beruflichen Karriere oder politischem Erfolg träumten…. und doch fast noch Kinder waren. Wir sehen die Bilder von jenen, die erwartungsvoll, voller Freude und mit einem Lächeln in die Zukunft blicken und spüren die bittere Erkenntnis, dass es diese Zukunft nicht gibt. — Wir denken an die Eltern, die das Wichtigste in ihrem Leben verloren. Eltern, die ohne sich ver-abschieden zu können, ihre Kinder zu Grabe zu tragen müssen.
Dass Licht und Schatten eng beieinander liegen, zeigt jedoch auch diese Tat, die scheinbar kein Licht erkennen lässt. Es ist die Liebe einer ganzen Nation, die den Angehörigen Stärke gibt. Der Hass eines Einzelnen, überleuchtet von der Liebe des norwegischen Volkes. Eine Haltung, die uns sehr berührt, Anerkennung und Bewunderung abverlangt. Mit dem Land und den Opfern stehen wir in tiefer Verbundenheit und Solidarität.
Für die Juso AG Ettlingen: Patrick Diebold, Vorsitzender
Wir freuen uns sehr, dass es Johannes Arnold schon im 1. Wahlgang gelang – quer durch alle Bevölkerungsschichten und über Parteigrenzen hinweg – mit der erforderlichen Mehrheit zum neuen OB gewählt zu werden. Dass er dabei in allen Ortsteilen (außer verständlicherweise in Schöllbronn) Ergebnisse von fast an oder deutlich über 50 % erzielen konnte, bestätigt, dass er der OB für die ganze Stadt ist und das vermeintliche „hier Kernstadt, dort Ortsteile“ keine Rolle spielte.
Die angetretenen Kandidaten haben sich in den vielen Veran-staltungen einen fairen Wahlkampf geliefert und keine Gräben geschaffen. Dafür gebührt ihnen unsere Anerkennung und Dank. Johannes Arnold will gemeinsam mit seinen Mitbewerbern, allen Gemeinde- und Ortschaftsräten und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung die Stadt voranbringen. Dabei wird er sein Wissen, seine Erfahrung und seine Persönlichkeit einsetzen, um im engen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern die Zukunft Ettlingens positiv zu gestalten. „Suchet der Stadt Bestes“ ist eines seiner Leitworte. Wir wünschen ihm, dass er genau dieses „Beste“ mit unser aller Unterstützung findet.
Wir heißen Johannes Arnold und seine Familie als „Neu-Ettlinger“ herzlich willkommen und wünschen „Alles Gute und viel Erfolg in den kommenden acht Jahren!“
Für die SPD Ettlingen: Helma Hofmeister, Fraktionsvorsitzende
In der Ettlingen gibt es zwei CAP-Märkte, einer davon in Bruchhau-sen. Durch die Einbeziehung der ehemaligen Postfiliale konnte hier nun die Verkaufsfläche vergrößert und noch moderner gestaltet werden. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Musikverein Bruchhausen.
Die Buchstabenkombination CAP ist dem Wort „Handicap“ entnommen und möchte zum Ausdruck bringen, dass hier Menschen mit Behinderungen Teil der Gesellschaft sind und zu Recht das Gefühl haben können, einen wertvollen Beitrag für diese zu leisten. Die Idee und ihre Umsetzung durch den Träger, die HWK kann gar nicht hoch genug gewürdigt werden.
Für uns in Bruchhausen ist der CAP-Markt zu einem unver-zichtbaren Be-standteil unserer Nahversorgung mit Lebensmittel geworden. Kein Wunder also, dass alle – Bürger und offizielle Gäste – die bisherige Arbeit begeistert lobten. Und dass sich Kommunen wie Ober- und Untertürkheim den Bruchhausener Markt für ihre Einrichtungen zum Vorbild nahmen, bestätigt ebenfalls die gute Arbeit.
Geschäftsführer Willi Rast, der Marktleiterin Esin Tan und ihrem Team wünschen wir, dass der „neue“ CAP-Markt auch weiterhin so gut angenommen wird. Zusammen mit dem Evang. Gemein-dezentrum ist hier ein lebendiger Ortsmittelpunkt und Begegnungspunkt für jung und alt entstanden. Danke! Vielleicht ist es in naher Zukunft möglich mit Ihnen zusammen – ggf. in abgewandelter Form – für weitere Stadtteile Ettlingens zentrale oder auch ambulante Versorgungskonzepte zu entwickeln.
Für die SPD-Fraktion: Peter Adrian, Ortschafts- und Gemeinderat
Auf der aktuellen Tagesordnung des Gemeinerats stehen mehrere Themen, die einen Kommentar an dieser Stelle verdienten, u.a. Entwicklung der Ganztagesschule und Antrag auf Fördermittel, eine Zuschussreduzierung fürs „Specht“, ein weiteres neues gärtnerbetreutes Grabfeld…, …
Aufgreifen möchte ich – weil es alle Bürger angeht – den TOP 1: Die Investition von rd. 3 Mio. Euro in den Windpark „Baltic“ in der Ostsee. Ein wichtiger Schritt unserer Stadtwerke in eine Beteiligung an der erneuerba-ren Energieform und zugleich der eigenen Zukunftssicherung. Zusammen mit anderen Stadtwerken stehen sie nun mit einem, wenn auch noch ver-gleichsweise kleinem, „ersten Bein“ auf der Erzeugerseite. Erwähnenswert ist, dass Aufsichtsrat und Gemeinderat den Beschluss hierzu auf Em-pfehlung des Geschäftsführers der Stadtwerke, Eberhard Oehler, im April 2010 fassten, ohne – wie andere Gremien und Parteien – erst durch die Katastrophe in Fukushima zum Umdenken gezwungen zu werden.
Eins ist aber auch klar: Weitere Schritte müssen folgen, vor allem in eine regionale Energieerzeugung. Denn die Zukunft „ohne Strom aus Atom“ lässt sich weder durch das Preisdiktat der Großkonzerne noch deren Hang zur Gewinnabschöpfung bewältigen, sondern nur durch partner-schaftliches Zusammenwirken aller Beteiligten. Das gilt für den Ausbau überregionaler Stromnetze ebenso wie für die regenerative Energieer-zeugung. Das Wichtigste aber, eine deutlich spürbare Energieeinsparung, ist nur zusammen mit den Verbrauchern – uns allen – zu erreichen.
Für die SPD-Fraktion: Helma Hofmeister, Fraktionsvorsitzende
Man weiß es seit Jahren: Die Zahl der Kinder und Jugendlichen sinkt drastisch, dagegen steigt die Zahl der Menschen über 65, vor allem der über 80 Jährigen stark. Statistiken und Untersuchungen zum schon im Gange befindlichen – teils gefürchteten – demographischen Wandel gibt es zuhauf. Doch die daraus entstehenden Probleme gehen bisher wenige Kommunen wirklich innovativ und tatkräftig an. Dabei hilft noch länger darüber zu reden nichts: Es gilt zu handeln. Besonders in Ettlingen, denn was den Altersdurchschnitt betrifft, gehören wir zu den „ältesten“ Gemeinden. Zwei Fragen sind unter vielen anderen zu beantworten:
1. Was braucht es neben preiswerten Wohnraum und Kita-Plätzen an Angeboten, aber auch pfiffigen Ideen, dass mehr Familien mit Kindern nach Ettlingen kommen und dass junge Familien hier bleiben?
2. Was muss sich ändern, dass unseren älteren Bürgern eigenständiges Wohnen und Leben in vertrauter Umgebung möglich ist, auch wenn der Hilfebedarf zunimmt – in der Kernstadt und den Ortsteilen?
Beide Aufgaben erfordern eine Anpassung, ggf. Umwandlung der vor-handenen Infrastruktur sowie neue individuelle Angebote. Da sind Fan-tasie und Kreativität gefragt, aber vor allem auch Fachwissen. Wir haben in Ettlingen das „know how“ bei den sozialen Organisationen wie in den Ämtern. Da wir aber immer noch keinen „Sozialausschuss“ haben, sollte von der Verwaltung eine, mit kompetenten Mitgliedern besetzte Arbeits-gruppe einberufen werden, die für den Gemeinderat sowohl die Ideal-Zielsetzungen erarbeitet, wie auch zeitnah umsetzbare Vorschläge.
Für die SPD-Fraktion: Helma Hofmeister, Fraktionsvorsitzende