Die Bundespolitik kam in diesem Sommer nicht zur Ruhe. Zu groß sind die Probleme um den Euro, die Libyenkrise und vieles mehr. Wie ruhig wirkte dagegen unsere Stadt. Viele Bürger waren verreist. Das spürte man nicht nur an dem fast halbierten Berufsverkehr. Das Leben war spürbar beschaulicher....
Die Bundespolitik kam in diesem Sommer nicht zur Ruhe. Zu groß sind die Probleme um den Euro, die Libyenkrise und vieles mehr. Wie ruhig wirkte dagegen unsere Stadt. Viele Bürger waren verreist. Das spürte man nicht nur an dem fast halbierten Berufsverkehr. Das Leben war spürbar beschau-licher. Allerdings schlenderten, wenn das Gefühl nicht täuscht, mehr interes-sierte Besuchergruppen als sonst durch die Altstadt. Das ist gut.
Nach der überraschend schon im 1. Wahlgang deutlich entschiedenen Ober-bürgermeisterwahl trat so etwas wie „himmlische“ Ruhe ein. Kein verletzen-der Leserbrief, kein ätzender Artikel auf den überraschend mageren Parteienseiten im Amtsblatt; einige Gruppen und Parteien verhielten sich fast völlig abstinent. Dabei ist die Zahl der zu erledigenden Aufgaben und Pro-bleme – auch kleinerer Problemchen – nicht kleiner geworden.
Im Gegenteil. Der Berg der anstehenden Aufgaben und Entscheidungen hat sich vergrößert, denn manches wurde vom Gemeinderat einvernehm-lich auf die Zeit nach Amtsantritt des neuen OBs verschoben. In den, in dieser Woche wieder startenden Ausschüssen werden sicher die Jahres-ergebnisse der „Töchter“ der Stadt wie Stadtbau, Stadtwerke behandelt und auch Auftragsvergaben zur Schloss-Sanierung vertragen keinen Auf-schub. Zu richtungsweisenden Themen bietet sich aber an, die Meinung des neuen Oberbürgermeisters, Johannes Arnold, zu hören.
Mein Wunsch: „Mit Elan an die Arbeit – im fairen Wettstreit der Ideen gemeinsam das Beste für Ettlingen erreichen!“
Für die SPD-Fraktion: Helma Hofmeister, Fraktionsvorsitzende