Allgemein
Während sich alle im Bund noch um das Betreuungsgeld streiten, macht die grün-rote Landesregierung „Nägel mit Köpfen“ und stellt den Kommunen zusätzliches Geld für den Betrieb der Kinderbetreuung im Krippenalter zur Verfügung. So erhält Ettlingen im kommenden Jahr 813.000 EUR zusätzliches Geld für die U3-Betreuung. Zusammen mit der bisher geplanten Summe von 500.000 werden es im Jahr 2012 dann 1.313.000 EUR sein. Geld, das wir angesichts
„Global denken und lokal handeln“ war der Leitspruch der Rio-Kon-ferenz von 1992 mit der Verabschiedung der Agenda 21.
Wenn wir wirklich global denken im Sinne des Erhalts unserer Lebensgrundlagen auf der Erde, müssen wir einräumen, dass wir immer noch Raubbau mit unserem Planeten treiben und die Folgen unübersehbar sind. Die UN-Klimaschutzkonferenz in Südafrika vom 28.11. – 9.12.2012 wird sich dieser Problematik annehmen.
Nachdem die Zahl der Asylsuchenden in den letzten Jahren konti-nuierlich sank, steigt sie auf Grund der vielen aktuellen Kriege, Krisen-herde und existenziellen Probleme, nicht zuletzt hervorgerufen durch den Klimawandel, wieder deutlich an.
Für die Unterbringung der Flüchtlinge sind die Kommunen zuständig. Auch Ettlingen ist über den Landkreis angefragt und
statt besserer Betreuungsqualität in Kitas und Kigas?
Nun haben sich die Konservativen doch durchgesetzt und das sogenannte „Betreuungsgeld“ soll ab 2013 kommen. Ob dies eine gute Entscheidung für die Familien und Kinder ist, ist mehr als fraglich. (Auch ist kaum überprüfbar, ob das Betreuungsgeld in allen Familien, die es in Anspruch nehmen, wirklich zu einer besseren Betreuung der Kinder führt.)
Zum 25. Todestag gedachte die SPD auf dem gleichnamigen Platz an der Gedenksäule mit Hugo Rimmelspacher einem Mann, der im Volksmund „unser Hugo“ genannt wurde und der in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg nicht nur viel für Ettlingen getan hat, sondern für die Ettlingerinnen und Ettlinger auch ein Oberbürgermeister zum Anfassen war, der die Probleme am liebsten selbst anpackte.