Schule ist heute mehr als nur ein Ort zum Lernen

Veröffentlicht am 26.07.2018 in Fraktion

Derzeit geistert der Begriff "überplanmäßig" durch die Presse. Es stimmt: Ettlingen hat in den nächsten Jahren viel zu stemmen. Leider hatten wir z.B. an unseren Schulen einen enormen Sanierungsstau, weil jahrzehntelang nur das allernötigste dieser Pflichtaufgabe gemacht wurde. Neben all den nötigen Sanierungen und Renovierungen hat sich aber auch unsere Schullandschaft in den letzten Jahren verändert. Schulen sind heute nicht mehr nur Orte in denen von 7:45-13:00 Uhr Wissen vermittelt wird. Einige Kinder verbringen den größten Teil des Tages (7:00- 17:30Uhr) auf diesem Gelände. Es wird gelernt, gegessen, gespielt, sich ausgeruht ...all das, was viele von uns früher nachmittags zu Hause und auf der Straße gemacht haben. Wenn man sich das verdeutlicht, wird einem klar, wieso eine Schule heute aus mehr als nur Klassenzimmern und Sporthalle bestehen muss. Sie ist eine Art zweites Zuhause. Bei der Schillerschule gibt es viele Probleme: Sanierungsstau, Betreuung in Containern, Turnhalle marode, Wanderklassen, nicht genügend Räume für die steigenden Schülerzahlen und die geänderten Nutzungen. Der Architekten-Wettbewerb für einen Neubau an der Stelle der Pausenhalle läuft. Leider wurde unser Antrag, diesen neuen Trakt genauso hoch wie den historischen Teil zu bauen, abgeleht. Bei nur einer Werkrealschule im südl. Landkreis, dem hohen Bedarf an Ganztagsschulen, steigenden Schülerzahlen und wachsendem Betreuungsbedarf (Hort und Kernzeit) kann nur ein Gebäude mit 2 Obergeschossen den Bedürfnissen der Schule und Schülern entsprechen. Wieso sollte man ein Gebäude so planen und errichten, von dem man jetzt schon weiß, dass es bei Fertigstellung zu klein sein wird?

Für die SPD Fraktion:
Kirstin Wandelt

 
 

Bundestagskandidat Patrick Diebold

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