Busverkehr in Ettlingen

Veröffentlicht am 02.02.2017 in Fraktion

Der überbordende Busverkehr in unserer Stadt gibt immer wieder Anlass zur Kritik (Stichworte: Luft-/Lärmbelastung, Straßenschäden, zu hohe Kosten). Auch den Sinn der vielen Leerfahrten, manche nicht nachzuvollziehende Linienführungen und die oftmals zu hoch erscheinenden Frequenzen auf verschiedenen Strecken haben wir immer wieder in Frage gestellt, jüngst erst wieder in unserer Haushaltsrede. Zu Beginn des Jahres wurden die Ettlinger Linienbündel neu zugeordnet. Ein optimaler Zeitpunkt, um alles Bisherige zu hinterfragen und ggf. - möglichst ohne Qualitätsverlust - zu verändern. Darauf hofften wir. Leider vergeblich, wie es scheint. Erste Veränderungen durch den neuen Betreiber gingen nämlich in eine aus unserer Sicht falsche Richtung. Zwei Beispiele gefällig? Neuerdings wurde der bislang ausreichende Kleinbus auf der Linie 112 (Neuwiesenreben/Innenstadt) durch einen „geräumigen Solobus“ mit 58 Sitzplätzen ersetzt, der für diese Strecke viel zu groß ist und auch kaum den rückwärtigen Friedhofsparkplatz anfahren könnte, wie das auf Antrag unserer Fraktion künftig für den bisherigen Kleinbus geplant war. Und anschnallen können sich die meist älteren Menschen im Bus leider auch nicht mehr. Veränderungen der Linie 106 haben zur Konsequenz, dass in der Schlossgartenstraße die Busfrequenz wieder deutlich angestiegen ist. Auch das kann so kaum gewünscht sein. Die dortigen Anwohnerinnen und Anwohner waren auch bisher schon weit über Gebühr belastet. Wir fordern von der Verwaltung, sich mit diesem Thema erneut kritisch zu befassen. Wir meinen, wer bezahlt sollte auch die Richtung vorgeben.

Für die SPD-Fraktion:
René Asché, Stadtrat

 
 

Bundestagskandidat Patrick Diebold

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