07.09.2018 in Pressemitteilungen von SPD Karlsruhe-Land

Kreis-SPD fordert Maßnahmen gegen Lehrermangel

 

Zum Beginn des neuen Schuljahrs 2018/2019 fordert die Kreis-SPD einen Maßnahmenkatalog der grün-schwarzen Landesregierung zur Abfederung des eklatanten Lehrermangels. „Unterrichtsausfälle darf es bei uns nicht geben. Wir wollen eine gute Bildung für unser Land“, so der SPD-Kreisvorsitzende Christian Holzer. „Die grün-schwarze Landesregierung muss nun endlich ein Konzept vorlegen, wie dem Lehrermangel begegnet werden soll“, fordert der Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Stephan Walter.

Auch in diesem Jahr gibt es in den Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real- und Gemeinschaftsschulen sowie Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (GHWRGS) mehr Stellen als Bewerber/innen. Insgesamt sollten in allen Einstellungsverfahren rund 3.830 Stellen besetzt werden, demgegenüber standen circa 3.670 Bewerber/innen. Nach der Listeneinstellung blieben zahlreiche Stellen landesweit unbesetzt, die in den Nachrückverfahren besetzt werden sollen. Auf Grund des Mangels an Bewerber/innen ist aber klar, dass nicht alle Stellen besetzt werden können.

Grundschulen
Zwar wurden im Bereich Karlsruhe alle Stellen besetzt. „Die 283 Schulen in der Raumschaft Karlsruhe sind zwar noch vergleichsweise gut versorgt, doch bei einer Versorgung von knapp über 100 Prozent darf kaum ein Kollege krank werden, um Unterrichtsausfall zu vermeiden“, kritisiert der AfB-Kreisvorsitzende Stephan Walter. Wer ein Angebot bekommt, nimmt es allerdings häufig auch in begehrten Regionen nicht an. Auch diese Stellen müssen erneut ausgeschrieben werden.

Die meisten Bewerber/innen streben weiterhin in die Ballungsräume Karlsruhe und Heidelberg/Mannheim sowie in den Bodenseeraum, wo es allerdings sehr wenige Stellen gab. Somit gibt es auch in diesem Jahr trotz zahlreicher unbesetzter Stellen noch viele Personen ohne Einstellungsangebot. Gute Einstellungschancen hatten und haben vor allem die Personen, die sich räumlich flexibel beworben haben.

Um dem eklatanten Mangel im Grundschulbereich entgegenzuwirken, machte das Ministerium auch in diesem Jahr gymnasialen Lehrkräften das Angebot, eine zusätzliche Laufbahnbefähigung als Grundschullehrkraft zu erwerben. Nach Bestehen der Qualifikation und einem insgesamt vierjährigen Verbleib im Grundschulbereich erhalten die Lehrkräfte eine Übernahmegarantie für das gymnasiale Lehramt. Die genauen Übernahmeregularien 

sind allerdings nach wie vor unklar. Bis Ende Juni 2018 hatten rund 90 Kolleg/innen dieses Angebot landesweit angenommen. „Der Einsatz von Gymnasiallehrkräften an den Grundschulen stößt nur auf mäßige Resonanz“, resümiert AfB-Kreisvorsitzender Stephan Walter. Noch hilfloser erscheint der Einsatz von Lehrkräften ohne Lehrbefähigung, die sogenannten „Nichterfüller“. „Das hat eine Entprofessionalisierung des Unterrichts zur Folge – zu Lasten der Unterrichtsqualität“, so Walter.

Gymnasien: Einstellungschancen verschlechtern sich
Zum Schuljahr 2018/19 bewarben sich rund 3.000 Gymnasiallehrkräfte (1.247 Neu- und 1.418 Altbewerber/innen) für den Schuldienst landesweit. Insgesamt stehen in diesem Jahr 853 Stellen in den verschiedenen Verfahren für Gymnasiallehrkräfte zur Verfügung. Dies sind 486 Beamtenstellen und 116 Stellen für Angestellte mit Übernahmegarantie ins Beamtenverhältnis zum Schuljahr 2019/20 an Gymnasien und 250 Beamtenstellen an Gemeinschaftsschulen. Im Bereich des Regierungsbezirks Karlsruhe konnten 72 Stellen vergeben werden.

Umfassendes Konzept gefordert
In Baden-Württemberg gibt es bis heute nicht genug Studienplätze für die Lehrämter Sonderpädagogik und Grundschule. Es fehlen Konzepte zur Weiterqualifizierung der sogenannten Nichterfüller. „Andere Bundesländer binden die befristet Beschäftigten durch die Bezahlung der Sommerferien und entfristen Verträge, bezahlen A13 für alle wissenschaftlichen Lehrkräfte oder führen wie Sachsen eine Zulage in Höhe von 1.000 Euro für Referendar/innen ein, die aufs Land gehen“, skizziert AfB-Kreisvorsitzender Stephan Walter mögliche Lösungsansätze.

06.09.2018 in Pressemitteilungen von SPD Karlsruhe-Land

Diskussionsabend über die Städte und Gemeinden der Zukunft

 

Die Städte und Gemeinden sind der Dreh- und Angelpunkt der Menschen. Doch die Kommunen werden sich aufgrund von den Megatrends wie dem demografischen Wandel, die Digitalisierung, die zunehmende Armut, die Globalisierung oder dem Klimawandel verändern. Der SPD-Kreisverband Karlsruhe-Land möchte in einer ersten Diskussionsveranstaltung darüber sprechen, wie die Kommune der Zukunft aussieht. Gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen und Chancen sollen dabei beleuchtet werden.  "Ich möchte, dass wir alle auch in Zukunft ein gutes Leben in unseren Städten und Gemeinden führen können, deshalb suchen wir nach einer neuen sozialdemokratischen Antwort", so Christian Holzer, SPD-Kreisvorsitzender. Neben lokalen Kommunalpolitiker*innen wird auch Frederick Brütting, stellv. SPD-Landesvorsitzender und Bürgermeister von Heubach, an der Diskussionsrunde am kommenden Mittwoch, 12. September, um 18:30 Uhr in der Alten Kelter in Helmsheim/ Bruchsal teilnehmen. Dabei sollen im ersten Schritt die Bereiche Bildung, Soziales, digitale Verwaltung, Infrastruktur und die Finanzen in den Blick genommen werden. Für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger wird es auch die Möglichkeit geben Fragen an die Diskussionsteilnehmer*innen zu stellen.

03.09.2018 in Fraktion

Das lange Ringen um die bessere Lösung

 

Beispiel Rathausumbau – Außen- oder Innenaufzug 

In der Tat stand das Thema oft auf der Tagesordnung und die Verhandlungen haben lange gedauert, bis von dem ursprünglich favorisierten Außenaufzug am Rathaus Abstand genommen wurde und sowohl Verwaltung als auch Gemeinderat von einem Innenaufzug überzeugt werden konnten. Auch wenn der Innenaufzug nicht an der Stelle verwirklicht wird, die von uns bevorzugt wurde, war es uns wichtig, dass die Außenfassade nicht durch einen Aufzug beeinträchtigt wird. Wenn Sie sich ansehen wollen, welche Verschandelung das Alte Bulacher Rathaus durch einen solchen Anbau gerade erfährt, fahren Sie dort mal vorbei oder schauen Sie sich die Bilder hier an.

30.08.2018 in Fraktion

Entscheidung zugunsten der betroffenen Bürger

 

An der Adenauerstraße befindet sich ein Treppenaufgang hin zum Berliner Platz. Dieser wird überwiegend von Müttern mit Kinderwagen und Kleinkindern genutzt, die ihre Kleinen in den Kindergarten Wiesenzwerge, zum Tageselternverein oder zum dortigen Spielplatz bringen wollen. Aber auch viele gehbehinderte Seniorinnen und Senioren müssen dieses Hindernis überwinden, wenn sie am Berliner Platz einkaufen oder ihre Bankgeschäfte erledigen wollen. Bislang müssen die Mütter und die Senioren ihre Fahrräder, Kinderwagen und Rollatoren nämlich mühsam die siebzehn Treppenstufen hinauftragen. Seit Jahren hatten die SPD-Fraktion und der dortige Bürgerverein wiederholt beantragt, diesen Aufgang bequemer nutzbar zu machen. Bislang aber leider ohne Erfolg. Immer wieder sprachen irgendwelche Gründe gegen eine Neuerung. Seit Jahresbeginn sind die Zuständigkeiten in der Verwaltung nun anders geregelt und der neue Bürgermeister, Herr Dr. Heidecker, hat sich des Problems sofort angenommen. Ergebnis: Der Treppenaufgang wird im Herbst dieses Jahres end endlich „entschärft“. Die SPD-Fraktion bedankt sich auf diesem Wege für die schnelle und unbürokratische Hilfe im Sinne der betroffenen Bürgerinnen und Bürger von Neuwiesenreben.

Für die SPD-Fraktion:
René Asché, Vorsitzender

23.08.2018 in Fraktion

Alb erlebbar machen

 

Wenn man den jüngsten BNN-Bericht über das Vorhaben einer neuen Ettlinger Wählervereinigung liest, die Alb erlebbar zu machen, fällt einem sofort ein, dass es einen solchen Plan ja bereits seit langem gibt. Die entsprechende Initiative ging seinerzeit von der SPD-Fraktion aus und wurde dann dankenswerterweise auch vom Bürgerverein Neuwiesenreben und den Vertreterinnen und Vertretern der anderen Parteien unterstützt. Die Verwaltung hatte daraufhin diverse detaillierte Vorschläge vorgelegt, die Sie auf unserer Homepage nachlesen können (siehe Link unten). Einige der zwanzig dort vorgeschlagenen „Alb-Stationen“ wurden bereits umgesetzt. Andere, wie beispielsweise der Zugang beim Rathaus, kommen demnächst an die Reihe. Immer abhängig von der städtischen Kassenlage. Und das ist gut so!'

Link zu den Plänen: https://www.spd-ettlingen.de/meldungen/erlebnisraum-alb-plaene/

Die SPD Fraktion Ettlingen

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16.10.2018, 19:00 Uhr Stadtverbandssitzung SPD Ettlingen

18.10.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Ortsvereinssitzung SPD Ettlingen

18.10.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Gründungsversammlung SGK-Kreisverband Karlsruhe-Land
Lust auf Kommunalpolitik? Dann mach mit bei der SGK-Karlsruhe-Land!

19.10.2018, 19:00 Uhr Mitgliederversammlung SPD Ettlingen

15.11.2018, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Ortsvereinssitzung SPD Ettlingen

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